Am 25.7.2017 ist Version 2.6.1 des KOBV-Portals online gegangen. Verbessert wurde unter anderem die ISBN-Suche, bei Primo Central wird in den Details jetzt eine DOI angezeigt, wenn eine im Artikel vorhanden ist und die Verfügbarkeiten der Berliner ALMA-Bibliotheken (HU, TU, UdK, FU) sind jetzt wieder über das Ampelsystem sichtbar. Neu hinzugekommen sind die Bestände der Bibliotheken des Abraham Geiger Kolleg und des Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam.
Aktuelles
Hier kommen alle Beiträge rein, die zum Thema Aktuelles gehören.
Jubiläumskonferenz – digiS wird 5!
digiS und das Förderprogramm Digitalisierung Berlin feiern fünften Geburtstag am ZIB!

Am Freitag, den 1. Dezember 2017 laden wir alle ProjektpartnerInnen von digiS und alle Interessierten ans Zuse Institute Berlin ein, mit uns gemeinsam auf fünf Jahre Digitalisierungs- und Netzwerkerfahrung des Berliner Kulturerbes zurückzublicken und mit uns und unseren Gästen die OPENESS-Zukunft von Kulturerbeeinrichtungen zu diskutieren.
Direkt nach der digiS-Konferenz, am Samstag, den 2. Dezember 2017, findet die Preisverleihung des Kulturhackathons Coding da Vinci Berlin im Jüdischen Museum Berlin statt. Informationen hierzu finden Sie auf der CdV – Website und über twitter: @codingdavinci.
Reservieren Sie sich diese Termine im Kalender!
Wir informieren in den kommenden Wochen detaillierter über das Programm der diesjährigen Jubiläumskonferenz auf unserer Veranstaltungsseite und bei twitter: @digiSberlin .
KOBV-Newsletter Nr. 48 erschienen
Die 48. Ausgabe des KOBV-Newsletter, Apri-Juni 2017, ist erschienen.
Sie finden ihn auf dem KOBV-Webserver unter: http://www.kobv.de/wp-content/uploads/2017/07/KOBV_Newsletter_48_2017.pdf
Im KOBV-Newsletter informieren wir Sie im vierteljährlichen Turnus über neue Entwicklungen im KOBV: Neue Features in den Internet-Angeboten und den Services für Bibliotheken, Fortschritt der Projekte, neue Mitglieder, Publikationen …
Alle bisher erschienenen Newsletter finden Sie unter → Publikationen/ Newsletter
Sie können den Newsletter auf der KOBV-Startseite abonnieren.
Wir freuen uns auf neue Abonnenten und natürlich auch auf ein Feedback von Ihnen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung an kobv-zt(at)zib.de.
beta-Version des Suchportals disco der ULB Münster
Das Suchportal disco der Universitäts- und Landebibliothek (ULB) Münster eine neue technische Basis erhalten. Das Portal ist in den letzten Monaten in einer gemeinsamen Entwicklungspartnerschaft zwischen der ULB und dem KOBV entstanden. Das neue Portal steht ab sofort als beta-Version mit vielen neuen und verbesserten Funktionalitäten zur Verfügung. Voraussichtlich zum Beginn des Wintersemesters 2017/2018 wird disco beta in Produktion gehen und die alte Version abgeschaltet. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der ULB Münster.
70 Bibliotheken im KOBV-Portal
Im KOBV-Portal sind jetzt 70 Bibliotheken mit ihren Beständen nachgewiesen. So viele Bibliotheken wie noch nie! Neu hinzugekommen sind das Abraham Geiger Kolleg und das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam.
Eine Übersicht über die im KOBV-Portal vorhandenen Bibliotheken und deren Updaterhythmus finden Sie hier: http://www.kobv.de/services/recherche/portal/bibliotheken/
Verlängerung der Ausschreibung! Studentische Unterstützung für die OPUS 4-Entwicklung gesucht!
Das Zuse Institute Berlin (ZIB) sucht studentische Unterstützung in der Abteilung „Scientific Information“ für die Entwicklung der Repository-Software OPUS 4.
Die Beschäftigung erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrages für studentische MitarbeiterInnen mit 60 Stunden/Monat und ist zunächst auf 18 Monate befristet, jedoch mit der Möglichkeit der Verlängerung.
Die Bewerbung von Frauen ist ausdrücklich erwünscht, da in den Naturwissenschaften Frauen unterrepräsentiert sind und das ZIB bemüht ist, den Anteil der Frauen in diesem Bereich zu erhöhen.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf, Abitur- und ggf. Bachelor- oder Vordiplomzeugnis, Immatrikulationsbescheinigung und den üblichen Unterlagen bis zum 20.07.2017 (Eingangsdatum) unter Angabe der Kennziffer SH 04/17 an das
Zuse Institute Berlin (ZIB)
– Administration –
Takustraße 7
14195 Berlin
oder elektronisch an jobs
zib.de.
Neues Judaica-Portal online!
Seit dem 19.6.2017 ist das Judaica-Portal online unter: http://judaica.kobv.de zu erreichen.
Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Es ermöglicht die Suche in den Judaica-Beständen der beteiligten Institutionen.
Auch RAMBI – The Index of Articles on Jewish Studies der National Library of Israel – ist bereits eingebunden. Die Digitalen Sammlungen Judaica der UB Frankfurt am Main sowie weitere Datenquellen werden in Kürze folgen. Das Portal befindet sich derzeit im Aufbau und wird stetig weiterentwickelt.
15. KOBV-Forum 2017
Jedes Jahr bietet die KOBV-Zentrale auf dem KOBV-Forum interessierten Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen, die den Verbund und die beteiligten Bibliotheken bewegen, zu informieren.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto:
15. KOBV-Forum 2017 – „Aus der Praxis für die Praxis“
und findet am 10. Juli 2017, von 10:00 bis 16:30 Uhr, im Hörsaal des Zuse Institutes Berlin statt.
Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Weitere Informationen zum Programm siehe URL: http://www.kobv.de/veranstaltungen/kobv-forum/15-kobv-forum-2017/
101 mal OPUS
Die Repositoriensoftware OPUS 4 trägt zum freien Zugang zu Wissen in ganz Europa bei
→ Pressemitteilung als PDF zum Download
Zum Zeitpunkt des 106. Bibliothekartags 2017 in Frankfurt am Main wenden 101 Einrichtungen die OPUS 4-Repositoriensoftware an. Damit unterstützt OPUS 4 mehr als 100 mal die Open-Access-Bewegung an europäischen Hochschulen, Forschungsinstituten, Archiven und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Mehr als zwei Drittel dieser Instanzen nehmen das Hostingangebot der beiden Verbundzentralen des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburg (KOBV) und des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) wahr.
Dass die Open-Source-Software OPUS 4 so erfolgreich ist, verdankt sie neben den professionellen Hostingangeboten der nachhaltigen Weiterentwicklung durch den Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg in enger Zusammenarbeit im Rahmen zweier Entwicklungspartnerschaften mit den Verbünden Bibliotheksverbund Bayern (BVB) und dem Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg.
OPUS 4 ist eine auf GitHub veröffentlichte Open-Source-Software unter der GNU General Public License für den Betrieb von institutionellen und disziplinären Repositorien. Sie ermöglicht die Erschließung, Veröffentlichung, Administration, Recherche sowie die Verbreitung von Dokumenten mit und ohne Volltext.
Die Entwicklung orientiert sich an deutschen Standards, insbesondere an den Empfehlungen der DINI-AG Elektronisches Publizieren und dem DINI-Zertifikat. Die Software unterstützt das OAI-PMH 2.0-Protokoll und ab OPUS-Version 4.6 die SWORD-Schnittstelle zum Datenimport, die automatisierte Vergabe von Uniform Resource Names (URN) zur eindeutigen Referenzierbarkeit, die Ablieferung von Dokumenten an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) sowie OpenAIRE.
OPUS 4 ist zwischen 2008 und 2010 im Rahmen eines DFG-Projektes entstanden. Seit 2010 wird die Entwicklung vom KOBV federführend vorangetrieben, zunächst eigenverantwortlich, dann gemeinsam mit dem BVB im Zuge der seit 2007 bestehenden Strategischen Allianz und seit 2015 zusätzlich in enger Kooperation mit dem BSZ.
Der Softwarecode liegt frei zugänglich unter https://github.com/opus4, kann also von jedermann nachgenutzt werden. Leichter wird die Nutzung über die Verbünde KOBV und BSZ, die interessierten Einrichtungen das Hosting der Software und alle damit zusammenhängenden technischen Dienste und Services anbieten. Das BSZ erfüllt den Status „DINI-ready 2016“, der KOBV befindet sich im Moment im Zertifizierungsprozess. Der Status „DINI-ready“ beschreibt die technischen Voraussetzungen für das Erlangen des aktuell gültigen DINI-Zertifikats – und erleichtert damit den AnwenderInnen der OPUS 4-Software den Zertifizierungsprozess.
Weitere Informationen gibt es auf dem diesjährigen Bibliothekartag in Frankfurt am Main im Themenkreis 5 (Fokus Lehre und Forschung, Saal Harmonie C) am 01.06.2017 von 16:00 – 18:00 im OPUS 4-Workshop für AnwenderInnen und BetreiberInnen von institutionellen und fachlichen Repositorien.
31. Mai 2017
Dr. Ralf Goebel, Direktor des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg
Beate Rusch, Geschäftsführende Leiterin des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg
Mehr Information zur OPUS 4-Software finden Sie unter:
Die aktuelle Dokumentation zur Software ist online zu finden:
Für alle OPUS 4-Interessierten und BetreiberInnen steht eine User-Mailingliste zur Verfügung. Anfragen an diese Liste erreichen auch sämtliche OPUS 4-EntwicklerInnen.
Informationen zum Hosting-Angebot finden Sie hier:
- KOBV-Zentrale: https://www.kobv.de/services/hosting/opus/
- BSZ-Verbundzentrale: https://www.bsz-bw.de/mare/repositorien/index.html
Bye Bye Primo
Im Zuge ihrer Umstellung auf das von Ex Libris angebotene cloudbasierte Bibliotheksmanagementsystem Alma migrierten die Berliner Universitätsbibliotheken zum Jahreswechsel 2016/2017 auch ihre zugehörigen Primo-Instanzen in die von der Firma bereitgestellte Infrastruktur.
Zeitgleich beendet damit die KOBV-Zentrale zum Frühjahr 2017 ihr Primo-Hosting-Angebot. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KOBV-Zentrale wünschen den Bibliotheken viel Erfolg für die Zusammenarbeit mit Ex Libris und sagen „Bye-bye Primo“.
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Acht Jahre Primo beim KOBV
Primo ist eine Software zum Finden lokaler und externer Ressourcen wie Bücher, Zeitschriftenaufsätze und digitale Objekte. Gebündelt werden diese Ressourcen in einem Mega-Index, der über Primo durchsuchbar wird.
Seit 2009 haben acht Institutionen – die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Universität der Künste Berlin, sowie die Universitäten in Düsseldorf, Mannheim, Trier und Paderborn – mit insgesamt rund 200.000 BenutzerInnen ein vom KOBV konsortial betriebenes Primo-System genutzt. Im Schnitt wurden darüber täglich rund 100.000 – an Spitzentagen bis zu einer halben Million – Recherchen durchgeführt.
Insgesamt hat die KOBV-Zentrale rund 150 Quellen in den darunter liegenden, durchsuchbaren Mega-Index integriert, so dass aus den Daten der einzelnen Bibliothekskataloge (alles AlephOPACs, ebenfalls ein Ex Libris-Produkt) sowie aus den Repositorien der Universitäten, fachspezifischen Datenbanken und den Nationallizenzen eine Gesamtgröße von 30 Millionen Daten entstand. Die konsortiale Lösung des KOBV war damit zeitweise die weltweit größte Primo Installation.
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