2. OPUS 4-Workshop am 13. März 2013

Der erfolgreich im Jahr 2011 durchgeführte OPUS-Workshop fand dieses Jahr im Zuge des 5. Bibliothekskongresses, der vom 11. bis 15. März 2013 in Leipzig stattfand, einen Neuauflage. Wichtigstes Ziel war es, die Anwender an einen Tisch zu bringen, ihnen mit dem Workshop eine Plattform zur Vernetzung und die Möglichkeit zur Diskussion zu bieten. Themenschwerpunkte waren deshalb auch die Diskussion aktueller Workflows und praktischer Fragen in Bezug auf die Ablieferung von Netzpublikationen an die DNB, die Herausforderungen im Bereich Vergabe von Persistenten Identifiern (z.B. URNs) und Standards (z.B. XMetaDissPlus) sowie rechtliche Anforderungen an Repositorien.

Den Einstieg in die Diskussion gestalteten Impulsreferate. Paul Vierkant, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „re3data“ am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin, berichtete in „Neue Wege zu einem gemeinsamen Ziel - Repository-Hosting und das DINI-Zertifikat“ über die Ergebnisse des 2012 Census of Open Access Repositories in Germany und die Entwicklungen im OA-Netzwerk hin zu einem DINI-Zertifikat 2013. Anschließend gab Ulrike Wiesner von der Universitätsbibliothek Bamberg mit „Universitätsbibliografie der Otto- Friedrich-Universität Bamberg mit Opus4“ einen kurzen Einblick in die Lösungen, die in Bamberg für die Implementierung der OPUS4-Bibliographiefunktion gefunden wurden. Als Letztes stellten Michael Neufing und Sven Heitmann von der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Kaiserslautern mit dem Blick auf die Praxis „OPUS4 und Netzpublikationen“ in den Mittelpunkt.

 

1. OPUS 4-Workshop am 5. Mai 2011

Am 05. Mai 2011 fand in der KOBV-Zentrale am Zuse-Institut Berlin (ZIB) der erste OPUS 4-Workshop für die Hostingkunden des KOBV und interessierte OPUS-Anwender statt. Nach einer kurzen Historie der Entwicklung von OPUS 4 seit 2007 und einer Standortbestimmung seitens des KOBV durch die stellvertretende Leiterin der KOBV-Zentrale, Beate Rusch, wurden die neuen Funktionalitäten in einem Überblick von Doreen Thiede vorgestellt und erläutert. Anschließend präsentierte Frau Conrad-Rempel die individuellen Anpassungsmöglichkeiten „Mein OPUS 4“ und die Planung für die Migration der gehosteten Instanzen. Die rund 30 Teilnehmer nutzten in der anschließenden Diskussion die Gelegenheit, detaillierte Fragen an die ebenfalls anwesenden Entwickler zu stellen. Es wurde im Workshop noch einmal deutlich gemacht, dass der KOBV in Zusammenarbeit mit dem ZIB auf OPUS 4 setzt und die Entwicklung weiter vorantreiben wird.

Vortragsfolien

  • Doreen Thiede: OPUS 4. Was ist neu? [pdf]
  • Steffi Conrad-Rempel: Mein OPUS4 - Möglichkeiten zur Konfiguration [pdf]
  • Steffi Conrad-Rempel: Migrationsplanung [pdf]