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Organisation

Das Verbundmodell des KOBV ist dezentral ausgerichtet: Der KOBV wird von der Kooperation der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg getragen. Sie werden von einer kleinen Verbundzentrale, der KOBV-Zentrale, unterstützt.

Das dezentrale Modell zeichnet sich aus durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung der Bibliotheken und durch eine ausgeprägte Mitsprache- und Mitentscheidungskultur. Diese äußert sich in der starken Einbindung der Bibliotheken in alle Entscheidungsprozesse des Verbundes. Sie spiegelt sich in den Verbundgremien wider, in der alle Sparten stimmberechtigt vertreten sind. Dazu gehört auch die gleichberechtigte Integration der öffentlichen Bibliotheken in allen Gremien.

Die Außenvertretung des KOBV wird durch die KOBV-Zentrale wahrgenommen - mit Ausnahme der bibliothekarisch-fachlichen Expertengruppen. Dort übernehmen die KOBV-Bibliotheken die Vertretung des KOBV und sorgen für die regionale Koordination.


Prinzipien des KOBV
Bei der Entwicklung des Organisationsmodelles Ende der 1990er Jahre hat die "Internet-Philosophie" eine entscheidende Rolle gespielt. Sie bestimmt bis heute die KOBV-Prinzipien: Offenheit, Heterogenität, Dezentralität, Flexibilität, Kooperation, Kommunikation über Netze und Permanente Weiterentwicklung.

Sie prägen das Selbstverständnis des KOBV und äußern sich insbesondere in hoher Innovationsfreude beim Einsatz neuer Technologien, in ziel- und lösungsorientierten Ansätzen und in einer hohen Transparenz bei allen Prozessen.

Organisation und Verbundphilosophie sind beschrieben in: "KOBV institutionalisiert".