Zum Aufbau der Gemeinsamen Verbunddatenbank B3Kat wurden die Datenbestände beider Verbünde in einer Datenbank zusammen geführt. Die Datenbank wird vom BVB betrieben.In diese Datenbank katalogisieren alle BVB-Bibliotheken und folgende KOBV-Bibliotheken:
Berlin: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Freie Universität, Humboldt-Universität, Technische Universität, Universität der Künste
Cottbus: Brandenburgisch-Technische Universität
Frankfurt (Oder): Europa-Universität Viadrina
Berlin: Alice Salomon HS (ehem. FH für Sozialarbeit und Sozialpädagogik), Beuth HS für Technik (ehem. Technische Fachhochschule), HS für Wirtschaft und Recht (ehem. FH für Verwaltung und Rechtspflege sowie FH für Wirtschaft), HS für Technik und Wirtschaft (ehem. FH für Technik und Wirtschaft)
Brandenburg: FH Brandenburg
Eberswalde: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)
Potsdam: FH Potsdam, HS für Film und Fernsehen
Senftenberg: HS Lausitz (ehem. FH Lausitz)
Wildau: TH Wildau (ehem. TFH Wildau)
Die Kataloge dieser Bibliotheken wurden in die gemeinsame Datenbank migriert, deren Basis der BVB-Verbundkatalog bildet. Die Migration wurde auf Seiten des KOBV federführend von der KOBV-Zentrale durchgeführt, gemeinsam mit den beteiligten Bibliotheken. Insgesamt wurden 9,5 Millionen Datensätze aus dem KOBV in die gemeinsame Datenbank überführt. Im KOBV begleiteten vier Arbeitsgruppen die Migration, um offene Fragen zum Migrationskonzept zu klären, einen detaillierten, fortzuschreibenden Arbeitsplan zu erarbeiten und mit den Pilotbibliotheken Verfahren für die Migration zu erarbeiten. Pilotbibliotheken waren die EUV Frankfurt (Oder) für das Sisis-System sowie TU Berlin und UdK Berlin für das Aleph-System.
Mit der Migration der FU Berlin am 5. April 2011 Abschluss der Projektphase: Pressemitteilung zur Fertigstellung des B3Kat
Entwicklung einer neuen Version des KOBV Bibliothekenführers auf Basis von Open-Source-Software. Die technische Basis besteht neben einer MySQL-Datenbank als Datenquelle in der Anwendung von Suchmaschinentechnologie in Form von Solr für die Recherche. Bibliotheksstandorte werden innerhalb des Bibliothekenführers auf der freien Wiki-Karte OpenStreetMap dargestellt, die kollaborativ von einer weltweiten Nutzercommunity erstellt und aktualisiert wird. Es gibt die Möglichkeit zur Suche nach Bibliotheken in einem frei definierbaren Umkreis um den aktuellen Standort. Für die Einträge aller Sigel-Bibliotheken wurde ein Permalink auf Grundlage der jeweiligen ISIL-Nr. erzeugt und in der Detailanzeige unter »Links« integriert. Zusätzlich können mit Hilfe von Widgets von BVG und VBB Informationen zur Verkehrsanbindung der Bibliotheken recherchiert werden. Recherche im KOBV-Bibliothekenführer unter http://bibinfo.kobv.de/Bibfuehrer/
Weiterentwicklung der Publikationssoftware OPUS zur Version OPUS 4. Die KOBV-Zentrale hat 2010 die Federführung bei den abschließenden Arbeiten zur Entwicklung von OPUS 4 übernommen. Die Entwicklung von OPUS 4 orientierte sich an den entstehenden Netzwerken qualifizierter Open Access-Repositorien und den damit verbundenen Qualitätsstandards (Open Access Netzwerk, Serviceorientierte Infrastruktur für elektronische Publikationen bzw. DRIVER, einer Infrastruktur für die europäische Forschung). Projektpartner waren die Universitätsbibliothek Stuttgart, das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek Saarbrücken, die Universitätsbibliothek Bielefeld und die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg-Harburg unter Mitwirkung der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitäsbibliothek Dresden. Weitere Informationen finden sich auf den Projektseiten unter http://opus4.kobv.de.Die DFG gewährte die Projektunterstützung im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme (www.dfg.de/lis).
Performance-Steigerung beim Zugriff auf die Katalogdaten des KOBV-Index über den KVK (Karlsruher Virtueller Katalog). Der auf Basis von Aleph 500 als Teil des KOBV-Portals realisierte KOBV-Index beinhaltet die Mehrzahl der Kataloginhalte der KOBV-Bibliotheken und kann auch über die Rechercheplattform KVK angesprochen werden. Um die Architekturbedingten Performance-Schwächen beim externen Zugriffs über den KVK zu verbessern wurde der KOBV-Index mit Apache Solr neu aufgesetzt.
Ablösung der SwishE-basierten Volltextsuche in den vom KOBV gehosteten Opus3.x-Instanzen durch Apache Solr. Ziel war die Zusammenfassung von Metadaten- und Volltextsuche, Verbesserung des Suchinterface der Volltextsuche, Metasuchmaschine für die Opus-Instanzen. Mittels Apache Solr kann die Suche um neue Features ergänzt werden: Faceted Browsing / Faceted Search, RSS-Alerting auf Suchanfragen und "More like this"-Funktionalität. Solr ist eine auf Lucene basierende „Such-Engine“ mit Highlevel-Programmierschnittstellen zur Bereitstellung von Enterprise-Suchfunktionalität. Dieses KOBV-Projekt diente gleichzeitig dazu, in der KOBV-Zentrale weitere Erfahrungen beim Einsatz von Apache Solr zu sammeln und die Möglichkeiten für den Einsatz im KOBV zu eruieren.
Konzeptionierung und Aufbau eines ASP-Dienstes "LSE" für Bibliotheken. Unter dem Arbeitstitel "LSE" hat die KOBV-Zentrale 2007/2008 eine Web-Applikation auf der Basis von Lucene für Bibliotheksangebote entwickelt. Das neue Tool ersetzt die Suche im Bibliothekskatalog und erschließt über die eigenen Bibliotheksbestände (Bücher, Zeitschriften) hinaus weitere Suchräume - unter anderem neueste Inhaltsverzeichnisse, Open Access Publikationen, fachspezifische Bibliographien ... Aufbauend auf den Erfahrungen bei der Pilotierung der LSE ALBERT (http://waesearch.kobv.de/) gemeinsam mit dem Wissenschaftspark Albert Einstein, Potsdam wurde ein Konzept für einen potentiellen ASP-Dienst entwickelt (Voraussetzungen in den Bibliotheken, Einsatz standardisierter Schnittstellen, Standardisierung von Workflows und Updates, ...).
Die KOBV-Zentrale war Projektpartner in dem DFG-geförderten Projekt "BibDir" zur Implentierung eines verbundübergreifenden Informationsdienstes für Bibliotheksdaten (BibDir). Das Projekt verfolgte das Ziel, eine innovative, an internationalen Standards orientierte technische Infrastruktur für Bibliotheksadressdaten aufzubauen. Als Hintergrunddienst für die in Verbünden und Bibliotheken eingesetzten Dienste soll eine Anfrage an BibDir nicht nur Bibliotheksadressdatensätze, sondern detaillierte, gerade für die automatisierten Dienste notwendigen bibliotheks- und bibliothekssystembezogene Daten liefern. Das Projekt wurde von der AG Leihverkehr der AG der Verbundsysteme initiiert. Projektpartner sind neben dem Hessischen Bibliotheksinformationssystems (HeBIS) (Federführung) das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV). Die DFG gewährte die Projektunterstützung im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme (www.dfg.de/lis).
Einführung des Single-Sign-On-Verfahrens (SSO) Shibboleth zur Authentifizierung und Autorisierung für lokale Anwendungen und Verbundanwendungen im KOBV.
Abschlussbericht:
Gunar Maiwald, Wolfgang Peters-Kottig: „Rechtemanagement mit Shibboleth“.
Verbesserung des Datenaustausches zwischen den Bibliothekskatalogen und den gängigen Literaturverwaltungssystemen. Neben Handlungsempfehlungen für die Implementierung neuer Exportschnittstellen und die Verbesserung bestehender Exportmöglichkeiten wurden Hinweise auf verbesserte Nutzerführung erarbeitet. Die Empfehlungen beziehen sich vorwiegend auf den Datenaustausch zwischen den Bibliothekssystemen Aleph 500, MetaLib und WebOPAC/InfoGuide und den Literaturverwaltungsprogrammen Citavi, EndNote, RefWorks und Zotero.
Abschlussbericht als ZIB-Report 09/16:
Gunar Maiwald, Wolfgang Peters-Kottig: Ergebnisse aus dem BVB-KOBV-Entwicklungsprojekt "Literaturverwaltungsprogramme": Handreichung für Bibliotheken.
Umstellung des KOBV-Volltextservers von der Suchmaschine swish-e auf Lucene, Optimierung und Weiterentwicklung des Zugriffs auf die Volltexte (u.a. Fachgebietsbrowsing), Integration weiteren lizenzierten und lizenzfreien Contents (ACS-Paket), erweitertes Rechtemanagement. Version 2 des KOBV-Volltextservers ist seit Juli 2009 im produktiven Betrieb freigegeben. KOBV-Volltextserver aufrufen: http://volltexte.kobv.de.
Entwicklung eines Rechtemanagement-Systems für den vertragsgerechten Zugriff auf die lizenzierten Zeitschriftenartikel sowie die komfortable, vertragsgerechte Verwaltung der IP-Adressen der lizenznehmenden Einrichtungen über eine Weboberfläche. Die Volltexte der lizenzierten Zeitschriften können IP-gesteuert auf dem Campus der lizenznehmenden Bibliotheken abgerufen werden. Zielsetzungen: Vertragsgerechte Zugriffskontrolle, sichere Datenhaltung der Lizenzinformationen, übersichtliche Darstellung der abgeschlossenen Verträge, komfortable Verwaltung der IP-Adressen für die Bibliotheken. Das Rechtemanagement-System "ReMaS" läuft im Hintergrund des KOBV-Volltextservers und wurde mit Version 2 des Volltextservers in Betrieb genommen.
Gemeinsam mit der Pilotbibliothek Wissenschaftspark Albert Einstein, Potsdam (WAE) Spezifizierung und Entwicklung eines Suchwerkzeuges auf der Basis von Suchmaschinentechnologie (Lucene) für den Einsatz in Bibliotheken. Die Library Search Engine ALBERT (All Library Books and Electronic Records Telegrafenberg) ersetzt die Suche in den Bibliothekskatalogen des WAE und erschließt über die Bibliotheksbestände hinaus weitere Suchräume - u.a. e-Books, fachspezifische Bibliographien, Teile der virtuellen Fachbibliothek GeoLeo, neueste Inhaltsverzeichnisse und Open-Access-Publikationen. ALBERT wurde Ende Oktober 2007 in Produktion genommen und im Laufe des Jahres 2008 weiter optimiert (Update, Hinzufügen weiterer Datenquellen, Fehlerbehebung, ...).
Abschlussbericht:
Karin Herm, Sibylle Volz: "The Library Search Engine - A Smart Solution for Integrating Resources Beyond Library Holdings". - In: The Code4Lib Journal, Issue 4, 2008-09-22.
http://journal.code4lib.org/articles/142. Auch veröffentlicht als: ZIB-Report 08-37. - September 2008 (Volltext (PDF) und Kurzfassung). ALBERT aufrufen: http://waesearch.kobv.de.
Aufbauend auf den Ergebnissen des Pilotprojektes "Virtueller Dokumentenspeicher" Spezifierung und Umsetzung der Anforderungen für den produktiven Einsatz im KOBV, ebenfalls mittels Suchmaschinentechnologie. Der KOBV-Volltextserver wurde im Oktober 2005 in Betrieb genommen, zunächst unter Einsatz der Open-Source-Suchmaschine swish-e. In der ersten Ausbaustufe enthält er die Archivdaten des Friedrich-Althoff-Konsortiums der Verlage Elsevier, Kluwer (jetzt: Springer) und Springer.
Abschlussbericht:
Monika Kuberek: "KOBV-Volltextserver - Langfristiger Zugriff auf Kluwer-, Springer- und Elsevier-Zeitschriften". - In: Spezialbibliotheken zwischen Auftrag und Ressourcen. 30. Arbeits- und Fortbibldungstagung der ASpB e. V. Sektion 5 im Deutschen Bibliotheksverband, 6.-9. September 2005 in München. S. 517-524. - Auch veröffentlicht als: ZIB-Report 05-59. - November 2005. Volltext (PDF) und Kurzfassung. KOBV-Volltextserver aufrufen: http://volltexte.kobv.de