KOBV > Artikel von: Wolfgang Peters-Kottig

About Wolfgang Peters-Kottig

http://www.kobv.de/

Posts by Wolfgang Peters-Kottig:

Neuer ZIB-Report: Übernahmevereinbarung zur Langzeitarchivierung

Mit dem ZIB-Report 16-27 ist die aktuelle Version der Mustervorlage für Übernahmevereinbarungen zwischen Datengeber und digitalem Langzeitarchiv erschienen: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0297-zib-59452. Übernahmevereinbarungen dienen dazu, technische und organisatorische Regeln bei der Übernahme von Daten festzulegen. Die Mustervorlage ermöglicht es Interessenten, sich einen ersten Eindruck über Voraussetzungen zur Daten- und Metadatenübermittlung in ein Langzeitarchiv am Beispiel von EWIG zu verschaffen.

KOBV-Newsletter – Ausgabe 43 – erschienen

Die 43. Ausgabe des KOBV-Newsletter, Januar/Februar/März 2016, ist erschienen.

Sie finden ihn auf dem KOBV-Webserver unter: http://www.kobv.de/wp-content/uploads/2016/04/KOBV_Newsletter_43_2016.pdf.

Im KOBV-Newsletter informieren wir Sie über neue Entwicklungen im KOBV: Neue Features in den Internet-Angeboten und den Services für Bibliotheken, Fortschritt der Projekte, neue Mitglieder, Publikationen …

Hinweis: Im Jahr 2016 erscheint der KOBV-Newsletter im vierteljährlichen Turnus.

Alle bisher erschienenen Newsletter finden Sie unter → Publikationen/ Newsletter
Sie können den Newsletter auf der KOBV-Startseite abonnieren.

Wir freuen uns auf neue Abonnenten und natürlich auch auf ein Feedback von Ihnen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung an kobv-zt(at)zib.de.

Neuer Service »Digitale Langzeitarchivierung« der KOBV-Zentrale

Die Verbundzentrale des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburg (KOBV) bietet ab sofort für ihre Mitgliedsbibliotheken den Service „Digitale Langzeitarchivierung“ an. Am 7. April wird die neue Dienstleistung rund um das digitale Langzeitarchiv „EWIG“ im Zuse-Institut Berlin vorgestellt.

„Wir wollen es den Bibliotheken ermöglichen, ihre digitalen Sammlungen nicht nur verlässlich dauerhaft zu speichern, sondern auch sicherzustellen, dass die digitalen Inhalte auch in Zukunft nutzbar bleiben, selbst dann, wenn die heutigen Dateiformate nicht mehr unterstützt werden“, so der Leiter der KOBV-Verbundzentrale, Prof. Dr. Thorsten Koch. Das auf Basis der international eingesetzten Open-Source Software Archivematica in mehrjähriger Arbeit entwickelte System nutzt die Speicher-Infrastruktur am Zuse Institut für die Archivierung auf Magnetband. Ein fünfköpfiges Team aus Mitarbeitern der KOBV-Zentrale und der Servicestelle Digitalisierung (digiS) sorgt dafür, dass nicht nur die Dateien selber, sondern auch umfangreiche Informationen über die archivierten Texte, Videos und Bilder mitgespeichert werden. Eine laufende Überwachung der Inhalte ist notwendig, weil digitale Daten häufig noch viel fragiler sind als ihre analogen Pendants. Nur wenige Datenformate und Speichermedien bleiben länger als einige wenige Jahre nutzbar.

Für den Vorsitzenden des KOBV-Kuratoriums, Dr. Hans-Gerd Happel aus Frankfurt/Oder, stellt die neue Dienstleistung einen Meilenstein in der strategischen Neuausrichtung des KOBV-Verbundes und seiner Bibliotheken dar. „Die allermeisten Einrichtungen können die Langzeitarchivierung ihrer digitalen Sammlungen gar nicht in Eigenregie bewerkstelligen. Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass die KOBV-Zentrale den Bibliotheken der Region diese Dienstleistung zur Verfügung stellen kann. Alle Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen weltweit stehen vor der gleichen Herausforderung.“

Der neue Service wird am 7. April im Zuse-Institut Berlin im Rahmen eines fachlichen Workshops den KOBV-Mitgliedsbibliotheken vorgestellt. Die Erfahrungen mit ersten Datenübernahmen fließen in den kommenden Monaten in die Etablierung der Dienstleistung und den Ausbau von „EWIG“ ein. Im Austausch mit Kooperationspartnern und Gremien auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene werden die Funktionalitäten und organisatorische Prozesse laufend weiterentwickelt.

Weitere Informationen zum Service stehen auf der KOBV-Homepage unter https://www.kobv.de/services/archivierung/lza/

Ansprechpartner ist Dr. Wolfgang Peters-Kottig