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Posts by Julia Goltz:

Neue Bibliotheksdaten im KOBV-Portal

Neu zu finden im KOBV-Portal unter https://portal.kobv.de/ sind die Daten vom  Zentrum für historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Sammlungsschwerpunkte sind neben der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen vor allem Publikationen zu Themen der am Institut angesiedelten Forschungsprojekte. Gesammelt werden polnisch- und deutschsprachige Titel u.a. zur Neueren und Neuesten Geschichte, Kulturgeschichte, Geistesgeschichte, Regionalgeschichte und zu Erinnerungskulturen.

Auch neu recherchierbar im KOBV-Portal sind die Daten der Jüdischen Gemeinde. Das Bibliotheksangebot umfasst ca. 80.000 Medieneinheiten. Sammelschwerpunkte der Bibliothek sind Medien zu den Themen Jüdische Religion, Jüdische Geschichte und Kultur.

Der KOBV wünscht schöne Festtage und einen guten Start ins Jahr 2018!

Festtagsgrüße

Die KOBV-Zentrale und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen frohe Weihnachten, entspannte Festtage und einen guten Start in ein neues, ereignisreiches, spannendes und erfolgreiches Jahr 2018!

Thema 2017 im KOBV: Open-Access-Transformation

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ Der KOBV ist dem Rat der Windmühlenbauern auch im Jahr 2017  gefolgt. Die Entwicklungen im Zuge der weltweiten Open-Access-Transformation wurden als Grundlage herangezogen, um für den Verbund eine strategische Open-Access-Leitlinie zu definieren. Diese Leitlinie ist zum 1. November 2017 in Kraft getreten und darf Ihnen gern als erbauliche Lektüre für die Zeit zwischen den Jahren dienen: → Open-Access-Leitlinie des KOBV.

Open Access muss als Grundlage und Voraussetzung für Nachnutzbarkeit, Transparenz und freie Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Informationen ein hoher Stellenwert beigemessen werden – und Bibliotheken sind bei der Umsetzung der Open-Access-Transformation einer der wichtigsten Treiber.
So empfiehlt die Leitlinie Open-Access-Publizieren in jeder Bibliothek als ein zentrales Themenfeld zu verankern, für das Thema zu sensibilisieren und entsprechende Serviceangebote weiter auszubauen.

Die KOBV-Zentrale erweitert gemeinsam mit den Open-Access-Akteuren aus Berlin und Brandenburg systematisch ihr Open-Access-Knowhow, mit dem Ziel, unterstützende Open-Access-Infrastrukturen bedarfsgerecht auszubauen und zusätzlich neue zu entwickeln. Schon heute bietet der KOBV mit der → Open-Source-Software OPUS 4 eine moderne Repository-Software für Bibliotheken an.

Die Repositorien auch inhaltlich stärken will das DFG-Projekt DeepGreen (2016-2017), das der KOBV sowohl technisch betreut als auch koordiniert. Verlagsdaten sollen für die Zweitveröffentlichung über ein Verteilsystem automatisch an berechtigte, institutionelle Repositorien geliefert werden. Der Testbetrieb läuft bereits.

Open Access und Open Science erfordern nicht zuletzt auch eine dauerhafte Verfügbarkeit von digitalen (Forschungs-)Daten und Publikationen. Dazu forscht und entwickelt der KOBV gemeinsam mit seinem Schwesterprojekt am ZIB, der Servicestelle Digitalisierung (digiS), unter dem Titel → EWIG an einer tragfähigen Lösung.

Open Access aber ist nicht nur Technik oder eine Lizenz, sondern auch eine Haltung, die es einzunehmen und zu wahren gilt. Der freie Austausch von Wissen ist einer der Eckpfeiler der aufgeklärten Wissenschaft. Diese Haltung illustriert das Postkartenset, das die Open-Access-Leitlinie auch visuell aufs Papier bringt. Mit diesem kleinen Geschenk möchten wir uns bei allen Leserinnen und Lesern für das Interesse am KOBV herzlich bedanken: → Open-Access-Postkarten.

10 Jahre Strategische Allianz BVB – KOBV

PRESSEMITTEILUNG | Berlin, 21.12.2017

Download der Pressemitteilung als  .pdf

Ende Dezember 2007 wurde die Strategische Allianz begründet, eine institutionalisierte Partnerschaft zwischen dem Bibliotheksverbund Bayern (BVB) und dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV).

Hintergrund der Überlegungen waren die Erweiterung des Dienstleistungsangebots im jeweiligen Verbund sowie die Erschließung von Synergieeffekten.

Die Strategische Allianz steht dabei auf den beiden Säulen Dienstleistungs- und Entwicklungspartnerschaft. Im Zentrum der Dienstleistungspartnerschaft steht der vom BVB betriebene gemeinsame Verbundkatalog B3Kat. Im Rahmen der Allianz kamen hier insgesamt 27 Bibliotheken und rund 4,3 Mio. Titelneuaufnahmen dazu. Gemeinsam haben BVB- und KOBV-Bibliotheken den B3Kat seitdem auf über 27,6 Mio. Titelaufnahmen anwachsen lassen. Weitere Komponenten der Dienstleistungspartnerschaft sind das Hosting von SISIS-Lokalsystemen durch den BVB sowie der Betrieb von OPUS-Hochschulschriftenservern durch den KOBV.

Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft wurden bisher mit den beiden im Zuse Institut Berlin angesiedelten Entwicklerstellen sieben Projekte erfolgreich durchgeführt, beispielhaft seien hier die Verbesserung des Datenaustauschs mit Literaturverwaltungsprogrammen, die Entwicklung von Tools zur Daten- und Fehleranalyse in Bibliothekskatalogen sowie der Ausbau des Autorenmanagements in OPUS genannt.

Weitere spannende Herausforderungen – insbesondere die Unterstützung der Bibliotheken im Bereich Open Access Transformation und Open Science – stehen vor der Tür …

 

 

AnsprechpartnerInnen in den Verbünden


 

 

Leiter der Verbundzentrale des Bibliotheksverbunds Bayern
Jürgen Kunz, Tel.: 089/28 638-4320, E-Mail: juergen.kunz@bsb-muenchen.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit BVB
Ulrike Rehusch, Tel.: 089/28 638-2057 E-Mail: presse@bsb-muenchen.de


 

 

Geschäftsführende Leiterin des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg
Beate Rusch, Tel. 030/84185-298, E-Mail: rusch@zib.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KOBV
Julia Goltz-Fellgiebel, Tel. 030/84185-487, E-Mail: goltz@zib.de

Stellenausschreibung: Bibliothekar/in für die ZIB-Bibliothek gesucht

Das Zuse Institute Berlin (ZIB) sucht bibliothekarische Unterstützung für die Institutsbibliothek.

  • Das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Landes Berlin für angewandte Mathematik und Informatik mit internationaler Ausrichtung. Die Bibliothek des ZIB ist eine Präsenzbibliothek mit aktueller Literatur für die MitarbeiterInnen und Gäste des Hauses. Auch die Herausgabe einer Schriftenreihe (ZIB-Reports) und die Betreuung eines Repositoriums fallen in das Aufgabengebiet der Bibliothek.

    Mit der Stellenbesetzung richtet sich die Bibliothek neu aus: Sie wird räumlich verkleinert und der Bestand einer Revision unterzogen, der gedruckte Zeitschriftenbestand wird zugunsten von E-Zeitschriften verkleinert.

    Für die Neuausrichtung und spätere Betreuung der ZIB-Bibliothek suchen wir ab sofort eine/n

    Bibliothekar/in
    E 9 TV-L Berlin (75%)
    Kennziffer: A 33/17

    Die Stelle umfasst 75% der regelmäßigen Wochenarbeitszeit und ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit der Möglichkeit der Entfristung.

     

    Aufgaben:

    • Bestellung und Bereitstellung von aktueller Fachliteratur für die WissenschaftlerInnen am ZIB
    • Betreuung des OPUS-Repositoriums und der ZIB-Reports
    • Betreuung und Beratung der AutorInnen bei der Veröffentlichung ihrer Publikationen im OPUS-Repositorium
    • Bedarfsgerechte Verkleinerung des Bibliotheksbestandes (Konzept und Umsetzung)
    • Entwicklung neuer Angebote für die WissenschaftlerInnen am ZIB im Bereich Forschungsdatenmanagement
    • Betreuung einer Studentischen Hilfskraft

    Einstellungsvoraussetzungen:

    • Abgeschlossenes Studium der Bibliotheks- oder Informationswissenschaften (Bachelor oder FH-Diplom)
    • Nachgewiesene Kenntnisse von bibliothekarischen Geschäftsgängen
    • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
    • Befähigung zur kooperativen und kommunikativen Zusammenarbeit

     

    Nähere Informationen zum Aufgabengebiet erhalten Sie bei der Administrativen Geschäftsführerin des ZIB
    Frau Annerose Steinke
    Tel. 030-84185-100
    E-Mail: a.steinke(at)zib.de

    sowie unter www.zib.de.

Die Bewerbung von Frauen ist ausdrücklich erwünscht, da in der Informationstechnik Frauen unterrepräsentiert sind und das ZIB bemüht ist, den Anteil der Frauen in diesem Bereich zu erhöhen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und den vollständigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer A 33/17 bis zum 30.11.2017 an das

Zuse-Institut Berlin (ZIB)
– Administrative Geschäftsführung –
Takustr. 7,
14195 Berlin-Dahlem

oder online an jobs@zib.de.

#OpenAccessLeben: mit gutem Beispiel vorangehen

Passend zum Start der Open Access Week International hat der KOBV in seiner 41. Kuratoriumssitzung am 20. Oktober 2017 eine → Open-Access-Leitlinie verabschiedet, die den Mitgliedsbibliotheken Empfehlungen bietet zur Unterstützung des Transformationsprozesses hin zu einer wissenschaftlichen Open-Access-Publikationslandschaft. Darüber hinaus beschreibt die Leitlinie verbundeigene Angebote, Bestrebungen und Verpflichtungen zum Vorantreiben dieser Entwicklungen.

Die vierte (4) Empfehlung – „die von der Bibliothek selbst veröffentlichten Publikationen (und Daten), wenn immer möglich, unter der offenen Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung“ (CC-BY) auf einem Repositorium Open Access zugänglich zu machen“ – nimmt die KOBV-Zentrale zum Anlass für eine Selbstverpflichtung. Sie wird zukünftig alle eigenen Inhalte unter diese Lizenz stellen und Fachveröffentlichungen der MitarbeiterInnen grundsätzlich (zeitnah) Open Access abrufbar machen.

Der Text der Open-Access-Leitlinie ist unter → KOBV-Strategie zu finden. Zeitgleich wurde die Leitlinie als ZIB-Report mit der Nummer 17-54 heute auf dem OPUS 4-Repositorium des Zuse Institute Berlin veröffentlicht. Die Leitlinie hat damit einen zitierfähigen Identifier: urn:nbn:de:0297-zib-65303.

Die Postkarten zur Aktion der OpenAccessWeek 2017 mit den Hashtags #OpenAccessDenken, #OpenAccessSehen, #OpenAccessFinden, #OpenAccesssBieten, #OpenAccessLeben, #OpenAccessBleiben, #OpenAccessZeigen stehen als druckbares PDF zum Download bereit unter → KOBV-Pressematerial. Gern schicken wir Ihnen aber auch eine Sammlung zu, kontaktieren Sie uns dazu einfach unter kobv-zt(at)zib.de.

#OpenAccessBleiben: Digitalisierung gemeinfreier Werke

Passend zum Start der Open Access Week International hat der KOBV in seiner 41. Kuratoriumssitzung am 20. Oktober 2017 eine → Open-Access-Leitlinie verabschiedet, die den Mitgliedsbibliotheken Empfehlungen bietet zur Unterstützung des Transformationsprozesses hin zu einer wissenschaftlichen Open-Access-Publikationslandschaft. Darüber hinaus beschreibt die Leitlinie verbundeigene Angebote, Bestrebungen und Verpflichtungen zum Vorantreiben dieser Entwicklungen.

Die fünfte (5) Empfehlung der Leitlinie betrachtet den Umgang mit Digitalisaten von gemeinfreien Kulturgütern. Im Sinne von Open Access sollte auch hier gelten: Gemeinfrei bleibt gemeinfrei. Sind beim Digitalisierungsprozess keine neuen, schützenswerten Rechte entstanden, sollten Digitalisate mithilfe der Public Domain Mark als gemeinfreie Werke ausgewiesen werden. Auf Nutzungshinweise (wie die Bitte um Namensnennung der digitalisierenden Bibliothek) kann aufmerksam gemacht werden, diese sollten jedoch nicht Teil der Lizenz sein.

Intensiv beschäftigt sich die → Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) mit der Thematik. Sie ist eine Einrichtung zur spartenübergreifenden Beratung, Unterstützung und Koordinierung von Digitalisierungsprojekten in Berlin. Auf den Seiten unserer Kooperationspartnerin finden Sie viele weitergehende Informationen zu den laufenden Digitalisierungsprojekten von Berliner Landeseinrichtungen (Link) und dem jährlich aktuellen Förderprogramm sowie Workshop-Angebote zu allen mit dem Thema Digitalisierung zusammenhängende rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen.

Darüber hinaus bietet digiS Beratung für die Datenaufbereitung in Digitalisierungsprojekten sowie die Unterstützung bei der Übernahme der Digitalisierungsdaten in die digitale Langzeitarchivierung. Hier arbeitet digiS eng mit dem KOBV und der Arbeitsgruppe „Digital Preservation“ am Zuse Institute Berlin zusammen. Gemeinsam erarbeiten wir standardkonforme Services zur Sicherung der langfristigen Verfügbarkeit von Daten (z.B. Digitalisate und die dazugehörigen Metadaten) und das Langzeitarchivierungssystem EWIG. digiS hat bereits 2014 eine Handreichung zum Thema Digital Preservation verfasst.

Für den Aspekt der obenstehenden Empfehlung Nr. 5 legen wir Ihnen folgende zwei Handreichungen nahe:

  • Handreichung zu Offenen Kulturdaten (Helene Hahn; „Kooperativ in die digitale Zeit – wie öffentliche Kulturinstitutionen Cultural Commons fördern“, 2016, URN: urn:nbn:de:0297-zib-59131)
  • Handreichung Recht (John H. Weitzmann, Paul Klimpel, „Rechtliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen“, 2. Auflage, 2016, DOI: http://dx.doi.org/10.12752/2.0.002.2)

Dass die offene Bereitstellung von Digitalisaten bzw. der dazugehörigen Daten Mehrwerte bietet, zeigt der Kulturhackathon „Coding da Vinci“, der aktuell wieder die GLAM-Szene Berlins zusammenbringt: Coding da Vinci 2017, Kickoff-Wochenende an der HTW Berlin. Mehr Informationen lesen Sie auch auf den Twitter-Accounts von digiS und CodingDaVinci.

Mehr zur Open-Access- Leitlinie des KOBV finden Sie unter → http://www.kobv.de/kobv/verbund/strategie/.

#OpenAccessBieten: KOBV-Infrastrukturangebote für Verbundbibliotheken

Passend zum Start der Open Access Week International hat der KOBV in seiner 41. Kuratoriumssitzung am 20. Oktober 2017 eine → Open-Access-Leitlinie verabschiedet, die den Mitgliedsbibliotheken Empfehlungen bietet zur Unterstützung des Transformationsprozesses hin zu einer wissenschaftlichen Open-Access-Publikationslandschaft. Darüber hinaus beschreibt die Leitlinie verbundeigene Angebote, Bestrebungen und Verpflichtungen zum Vorantreiben dieser Entwicklungen.

Als dritte (3) Maßnahme empfiehlt der KOBV seinen Bibliotheken ihre „Serviceangebote für Open-Access-Publizieren (weiter) auszubauen und dabei durch Kooperationen Synergien zu nutzen“.

Die Berliner und Brandenburger Bibliotheken haben bereits viele Angebote zur Beratung, Unterstützung und Förderung des Open-Access-Publizieren in ihren Institutionen und für ihre WissenschaftlerInnen umgesetzt (z.B. bieten ihre Open-Access-Beauftragten intensive Information und Beratung der AutorInnen an, als Repositorienbetreiber liefern die Bibliotheken passende Plattformen zur Veröffentlichung). Viele dieser Angebote werden in der #OpenAccessWeek2017 in Berlin in Form einer digitalen Posterausstellung – organisiert vom Open Access Büro Berlin – präsentiert: https://zenodo.org/communities/oa-berlin-brandenburg.

Der KOBV will die Verbundbibliotheken mit konkreten Open-Access-Infrastrukturangeboten in ihrem Bestreben unterstützen:

Mit OPUS 4 stellt der KOBV eine Open-Source-Software für die Erschließung, Veröffentlichung, Administration, Recherche und Verbreitung von Dokumenten mit und ohne Volltext zur Verfügung. Publikationen werden im OPUS 4-Repositorium Open Access zweitveröffentlicht, erhalten eineindeutige Identifier und können DINI-zertifiziert über BASE und/oder die Deutsche Nationalbibliothek verbreitet werden. Die KOBV-Zentrale engagiert sich auf hohem Niveau für die → Weiterentwicklung der Software und stellt ein → professionelles Hostingangebot für alle interessierten Bibliotheken bereit. Das OPUS 4-Hostingteam ist bei der Open-Access-Posterausstellung auch mit einem Beitrag dabei unter dem Motto „Ordnung und Neustrukturierung“: DOI 10.5281/zenodo.1027176.

Neben dem dauerhaften Zugang zu Publikationen wollen Bibliotheken auch die dazugehörigen (Forschungs-) Daten sichern. Der KOBV bietet deshalb laut → Standardleistungsverzeichnis (Anlage 1) mit dem → Langzeitarchiv EWIG die dauerhafte Sicherstellung der Zugänglichkeit im Sinne der Lesbarkeit bzw. Interpretierbarkeit der Daten an.

Im Rahmen von Projekten beteiligt sich die KOBV-Zentrale an der Entwicklung und am Aufbau von Infrastrukturen, die die Open-Access-Transformation vorantreiben. Dabei werden automatisierte Lösungen bevorzugt. Aktuell engagiert sich die KOBV-Zentrale in dem seit 2016 von der DFG geförderten Projekt DeepGreen. Das Projektkonsortium will wissenschaftliche Publikationen, die lizenzrechtlich nach Ablauf von Embargofristen frei zugänglich veröffentlicht werden dürften, über eine Datendrehscheibe in den Open Access überführen. Dazu werden die Publikationen und Metadaten von den Verlagen über die Datendrehscheibe direkt in die für die Veröffentlichung berechtigten Repositorien abgeliefert. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.oa-deepgreen.de/.

Mehr zur Open-Access-Leitlinie des KOBV finden Sie unter → http://www.kobv.de/kobv/verbund/strategie/.

 

#OpenAccessFinden: Open-Access-Publikationen sichtbar im KOBV-Portal

Passend zum Start der Open Access Week International hat der KOBV in seiner 41. Kuratoriumssitzung am 20. Oktober 2017 eine → Open-Access-Leitlinie verabschiedet, die den Mitgliedsbibliotheken Empfehlungen bietet zur Unterstützung des Transformationsprozesses hin zu einer wissenschaftlichen Open-Access-Publikationslandschaft. Darüber hinaus beschreibt die Leitlinie verbundeigene Angebote, Bestrebungen und Verpflichtungen zum Vorantreiben dieser Entwicklungen.

Die Empfehlung Nr. (2) will, dass die Bibliotheken „qualitätsgeprüfte Open-Access-Publikationen von und für die eigenen WissenschaftlerInnen sichtbar(er) […] machen“.

Eine mögliche praktische Umsetzung bietet das → KOBV-Portal: Am 19.10. erschien das Release 2.7, das erstmals allen Nutzern oder Nutzerinnen des Portals die visuelle Kennzeichnung von (möglichen) Open-Access-Publikationen bietet. Es wird hierbei unterschieden zwischen direktem und kostenfreiem Open-Access-Zugriff (Online-Zugang) und einem (evtl. kostenpflichtigen) Open-Access-Wunsch. Die Kennzeichnung bereits frei verfügbarer Dokumente erfolgt mit einem Open-Access-Logo. Mit dem Open-Access-(Such)Button bietet das KOBV-Portal den NutzerInnen die Möglichkeit, AutorInnen einer Publikation zu kontaktieren, um freien Zugriff auf die Publikation zu erfragen.

Das Ziel des Open-Access-Buttons – https://openaccessbutton.org/ – ist die direkte Verlinkung zum Volltext. Bei einer Anfrage werden Artikel oder Datensätze zunächst in bekannten Datenbanken wie oaDOI, Share, CORE, OpenAIRE, Dissem.in, Europe PMC, BASE recherchiert, ob die Publikation oder die gewünschten Daten nicht vielleicht bereits auf einem Repositorium Open Access gestellt bzw. (zweit)veröffentlicht wurden. Sollte diese Suche ergebnislos verlaufen, wird eine direkte Anfrage an die AutorInnen gestartet: Sie werden gebeten, ihre Artikel oder Daten Open Access zugänglich zu machen. NutzerInnen haben außerdem die Möglichkeit, sich an bestehenden Anfragen an AutorInnen zu beteiligen.

Mehr zur Open-Access-Leitlinie des KOBV finden Sie unter → http://www.kobv.de/kobv/verbund/strategie/.

 

#OpenAccessDenken: Open-Access-Leitlinie für den Verbund verabschiedet

Pünktlich zur Open Access Week International (23.10.2017 – 29.10.2017) hat der KOBV eine Open-Access-Leitlinie für seine Mitgliedsbibliotheken verabschiedet. Die Leitlinie bietet den Mitgliedsbibliotheken sechs Empfehlungen, mit deren Hilfe sie den Transformationsprozess hin zu einer wissenschaftlichen Open-Access-Publikationslandschaft mit unterstützen können. Darüber hinaus beschreibt die Leitlinie verbundeigene Angebote, Bestrebungen und Verpflichtungen zum Vorantreiben dieser Entwicklungen. Ziel ist es, den hohen Stellenwert von Open Access als Grundlage und Voraussetzung für Nachnutzbarkeit, Transparenz und freie Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Informationen, Forschungsergebnissen und Daten des kulturellen Erbes zu unterstreichen.

Jeder Tag dieser Woche wird eine der Empfehlungen in den Fokus nehmen. Über die Homepage sowie den Twitter-Account des KOBV werden Sie jeden Tag einen neuen Hashtag sehen: #OpenAccessDenken, #OpenAccessSehen, #OpenAccessBieten, #OpenAccessZeigen, #OpenAccessBleiben, #OpenAccessLeben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Für jeden Hashtag gibt es auch eine passende Postkarte, die wir Ihnen gern zuschicken, die Sie aber auch auf unserer Homepage herunterladen können → Pressematerial des KOBV.

Mehr zur Open-Access-Leitlinie des KOBV finden Sie unter → http://www.kobv.de/kobv/verbund/strategie/.

DeepGreen-Workshop, 14.11.2017: Anmeldung freigeschaltet

Zum Ende der laufenden Projektphase veranstalten die Partnerorganisationen des DFG-Projektes DeepGreen (BSB, BVB, FAU, GFZ, KOBV, TU Berlin) einen Workshop, der sich an Verlage, Repositorienbetreibende sowie weitere Akteure der Informationsinfrastruktur in Deutschland richtet. Dazu laden wir Sie herzlich ein:

Termin:
Dienstag, 14.11.2017
10.00–16.00 Uhr

Technische Universität Berlin
– Hauptgebäude, Raum H 3005 –
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos.
Ihre verbindliche Anmeldung wirs erbeten bis zum 15.10.2017 über das bereitgestellte Anmeldeformular.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird die Anmeldung geschlossen, wenn die Zahl von 120 Anmeldungen erreicht ist.

Informationen zur Agenda des Workshops sowie weitere Informationen, z.B. zur Anreise, finden Sie unter: https://deepgreen.kobv.de/de/workshop-14-nov-2017

 

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